Diese Philosophie beinhaltet die spielerische Entdeckung einer neuen Kreativität aus der Antiken Welt. Wir bringen Ihnen die Welt der phantasievollen Transformation, betreten Sie mit uns diese Welt und der Zauber beginnt.

Die Verwendung der Pflanze Henna (Lawsonia inermis) ist durch Mumienfunde in Ägypten bis auf das Jahr 3000 vor Christus nachweisbar, und wurde dort, den Überlieferung nach intensiv zur Schönheitspflege und Medizin genutzt. Es war Privileg der Oberschicht, Henna hierfür zu nutzen als ein all-round Kosmetikum, wie zum Beispiel als Nagellack, Haarfarbe, Lippenstift, Rouge oder Augenbrauenbetonung. Neben der rein optischen Funktion war auch die Pflegende und schützende Wirkung von Henna früh erkannt worden. Es ist wundheilend und der Duft der aus ihr gewonnen Öle wurde im religiösen , wie auch privaten Bereich eingesetzt.

Weihrauch zum Beispiel wurde früher immer in Verbindung mit Henna-Blüten verbrannt. Im gesamten orientalischen Bereich, von Marokko über Arabien bis Pakistan und Indien hat sich der kosmetische, wie auch rituelle Nutzen dieser Pflanze bis heute erhalten. Frauen wie Männer aller religiösen Gruppen (Christen, Moslems, Juden und Hindus etc…) nutzen diese Pflanze für die Pflege und als Hautschmuck. Klassisch ist hierbei die rituelle Körperbemalung im Rahmen von Verlobungs- und Hochzeitsfeierlichkeiten. Die formale, bei jeder Religion variierende Umsetzung der rituellen Zeichnungen ist ein fester Bestandteil der Zeremonien. Hände und Füße, wie auch teile der Arme, Beine, und Scham werden von Meisterinnen dieser Kunst bereits Tage vor der Eheschließung verziert oder angemalt. Hierbei wird die Braut auf die Ehe vorbereitet, was wiederum bedeutet das die Sexualität und ihre Spielarten erklärt werden, ins besondere das Kama Sutra. Umso mehr Mehndi die Braut trägt, desto besser ist Sie vorbereitet auf das Eheleben.

Auch werden die Initialen des Bräutigams in den Malereien versteckt um in der Hochzeitsnacht für eine spielerische Suche und ein entspannende Annäherung zu sorgen. Das Kama Sutra selbst nimmt dieses Spiel in verschiedenen Variationen auf, und findet damit seine Fortsetzung im Eheleben. Es beschreibt die natürlichen Essenzen und deren stimulierenden Wirkungen. Jedes Öl und seinem Geruch, wie auch der Farbintensität des Henna selbst werden stimulierende und magische Kräfte zugesprochen.

Hier sind ein paar der am häufigsten gestellten Fragen aufgelistet und beantwortet:

Welche Farbe hat ein aufgemaltes Mehndi ?

Wenn die Paste sich noch auf der Haut befindet, sieht das Mehndi grünlich bis bräunlich aus. Nach der Entfernung der Paste sieht ein Mehndi Rotorange bis Rotbraun aus und es wird mit der Zeit nachdunkeln. Ein Mehndi fällt grundsätzlich an den Händen und Füßen bedeutend dunkler aus, als auf dem übrigen Teil des Körpers -  das liegt daran, daß die Durchblutung in diesen Körperteilen wesentlich intensiver ist.

Gibt es Risiken oder Nebenwirkungen ?

Vorsicht mit so genanntem Schwarzen Henna, diese kann eventuell sehr schädlich sein! Rotes Henna dagegen ist ein vollkommen natürliches Produkt und allergisches Reaktionen sind äußerst selten. Wann Sie Bedenken haben machen Sie doch eine Allergieprobe, am besten auf der Innenseite des Ellenbogens.

Wie lange hält ein Mehndi ?

Ein Mehndi hält zwichen einigen Tagen und Merheren Woche, abhängig von der Intensität der Farbe, der Hautpartie die bemalt wurde, und dem Grad, in dem das Mehndi Seife, Wasser oder Chlorwasser ausgesetzt wird. Rotes Henna verschwindet im naturlichen Prozeß der Hautregeneration und hinterläßt nie Spuren oder Rückstände.